Wenn der Taxler Sie taxiert

Wir sind in München allerhand gewöhnt. Neben zahlreichen Baustellen, Horden von Touristen, vollen S- und U-Bahnen gehören auch grantige Taxler zum Alltag. Wenn Sie Glück haben, bekommen Sie eine anständige Beförderung von A nach B. Haben Sie Pech, dann sitzen Sie vielleicht bei einem grantigen Gschaftlhuber im Wagen oder werden von orientalischen Weisen beschallt, die den Bauch zum Tanz animieren sollen. Eigentlich müssen wir von minicar unseren Taxler-Kollegen aber dankbar sein: Der Service-Gedanke ist oft nicht annähernd so ausgeprägt wie bei uns. Vor rund sechs Jahren schrieb Hans Meißner, damals Chefredakteur des TAXIKURIERS der Taxi-München eG, in seinem Blatt:

"Leider müssen wir feststellen, dass einige Fahrer nicht gewillt sind, ordentlichen Fahrdienst zu leisten. Der eine erklärt wortreich, dass er kein Gepäck, keine Hunde, keine Schulkinder und keine Patienten fahren kann. Fast wöchentlich schlagen wir uns mit Fahrgastbeschwerden über immer die Gleichen herum. [...] Hier fehlt es nicht nur am Hirn, sondern auch an der Selbstachtung."

Sauber gesagt, Herr Meißner! Diese Erfahrung machen wir nämlich seit längerer Zeit. Allerdings stört sie uns nicht sonderlich, weil wir sowohl Gepäck als auch Hunde, Schulkinder und Patienten fahren. Einige freundliche Taxikollegen verweisen sogar auf minicar, wenn Passagiere mit großer Ladung oder Sonderwünschen vor ihnen stehen. Das finden wir einerseits gut, weil wir unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Keine Mitnahme trotz Personenbeförderungsgesetz

Auf der anderen Seite sind Fahrgäste manchmal zu bedauern, die mit einem Taxler nicht ans Ziel kommen. Die Beförderung von Kunden darf man als Fahrer nur ablehnen, wenn die Fahrt unzumutbar wäre (z.B. alkoholisierte, rauchende, zahlungsunfähige Fahrgäste oder Gegenstände, die nicht ins Auto passen oder leicht entzündlich sind). Ansonsten gilt die Beförderungspflicht nach § 22 PBefG (Personenbeförderungsgesetz) in Verbindung mit § 13 BOKraft (Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr). Der Kunde zahlt und kann dafür eine anständige Gegenleistung erwarten. Es ist doch nicht zu viel verlangt, auch Fahrgäste mit mehr Gepäck, tierische Begleiter oder Patienten zu befördern und ihnen zur Hand zu gehen.

Wir von minicar stehen nur auf Bestellung zur Verfügung. Das unterscheidet uns von Taxen, die auch an Taxiständen oder per Handzeichen gebucht werden können. Als Kurierdienst sind wir auf Transportgut (vom Brief bis zu 16 Kubikmeter Ladung) spezialisiert, das innerhalb eines engen Zeitfensters zum Empfänger transportiert werden muss. Seit Anfang 2015 stehen wir auch für Personenbeförderung zur Verfügung. Dieser Service war lange Zeit eine Domäne von minicar, wurde aber 1985 zugunsten der Kurierfahrten aufgegeben.

Personenbeförderung mit minicar

Rund 30 Jahre später führen wir diese Dienstleistung mit unseren Partnern, dem Ärztlichen Notdienst und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), wieder ein. Die Ärzte werden von uns zu ihren Patienten gebracht, müssen nicht mehr selbst fahren, Parkplätze suchen und sparen dadurch Zeit. Bald wird es mit uns auch Patientenheimfahrten geben, denn unsere VW Caddy-Flotte ist für solche Fälle prädestiniert: Durch die Schiebetüren steigt man bequem ein, das Platzangebot ist größer als im Pkw und der Kofferraum bietet ordentlich Volumen für Gepäck.

Sie können uns als Privatpersonen aber auch für den Flughafentransfer oder andere Strecken buchen. Ihr Vorteile: Sie wissen genau, wer kommt und was Sie erwartet. Wir wissen genau, wann und wo wir Sie abholen. Noch mehr? Sicher. Rufen Sie uns an und lassen Sie sich ein Angebot machen. Sie werden überrascht sein.

Wann dürfen wir Sie als neuen Kunden begrüßen?